Zertifikate
Zu jedem Zeitpunkt von den Wertpapiermärkten profitieren
So funktionieren Zertifikate
Zertifikate sind in den vergangenen Jahren zum Lieblingsinvestment deutscher Anleger geworden. Denn mit diesen Produkten lässt sich die eigene Anlagestrategie umsetzen gemäß dem ganz persönlichen Chance-Risikoprofil, statt direkt in einzelne Aktien, Indizes oder Währungen zu investieren. So können Anleger nicht nur an steigenden Kursen partizipieren, sondern auch an seitwärts tendierenden oder sogar fallenden Marktbewegungen.
Rechtlich gesehen, handelt es sich bei Zertifikaten um Schuldverschreibungen, die vom Emittenten mit bestimmten Konditionen ausgestattet werden. Darin werden etwa die Zertifikatebedingungen für die Rückzahlung am Laufzeitende geregelt.
Weitere wichtige Zertifikateeigenschaften neben dem Basiswert und den Rückzahlungsmodalitäten sind die Laufzeit und das Bezugsverhältnis. Letzteres bestimmt dabei die Menge des Basiswerts, also zum Beispiel die Anzahl der Aktien, die einem Zertifikat zu Grunde liegen. Häufig bezieht sich das Zertifikat auf einen Bruchteil des Basiswerts, so dass Sie auch mit kleineren Geldbeträgen investieren können.
Die Laufzeit eines Zertifikats kann begrenzt und unbegrenzt ausfallen. Daher eignen sich diese Papiere sowohl für risikofreudigere Anleger, die sich meist kurzfristig engagieren wollen, als auch für sicherheitsbewusste Investoren, die einen mittel- bis langfristigen Anlagehorizont haben.

